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Bewerbung schreiben leicht gemacht

Einer Auszubildenden wird auf eine Aufgabe in der Bank vertraut gemacht

Die Ausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau – der Weg zum kompetenten Finanzexperten

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Der Beruf des Bankkaufmanns bzw. der Bankkauffrau ist äußerst beliebt. So schafft es die dazugehörige Ausbildung auch immer wieder auf den vordersten Plätzen der beliebtesten Berufsausbildungen zu rangieren.

Einer Auszubildenden wird auf eine Aufgabe in der Bank vertraut gemacht

Die Ausbildung zum Bankkaufmann / zur Bankkauffrau gehört zu den beliebtesten Berufsausbildungen. Bildquelle: Gyorgy Barna – 219075223 / Shutterstock.com

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Doch weshalb ist das eigentlich so? War es nicht noch vor einiger Zeit gerade der Beruf des Bankkaufmanns bzw. der Bankkauffrau, der vor allem von jungen Menschen mit Begriffen wie „langweilig“ oder „trocken“ betitelt wurde? Wie so oft sieht die Realität hier anders aus. Die Ausbildung charakterisiert sich in diesem spannenden Beruf unter anderem durch eine intensive Betreuung, vielschichtige Inhalte und individuellen Förderungen.

Der Start – die Bewerbung als Basis für Deinen Erfolg

Vor dem Vorstellungsgespräch gilt es, wie im Rahmen einer jeden Ausbildung, mit einer aussagekräftigen Bewerbungsmappe auf Dich und deine Kompetenzen aufmerksam zu machen.

In schulischer Hinsicht existieren jedoch keine festen Voraussetzungen dafür, dass Du deine Ausbildung als Bankkaufmann oder Bankkauffrau beginnen darfst. Klare Trends existieren dennoch. So verfügten in den letzten Jahren die meisten Azubis im Bereich des Bankwesens entweder über ein klassisches Abitur oder das Fachabitur.

Mit Hinblick auf deine Einstellungschancen ist es selbstverständlich auch von Vorteil, wenn Du über sehr gute bis gute Noten im Bereich der Mathematik verfügst bzw. vielleicht auch schon ein einschlägiges Praktikum vorweisen kannst.

Das Assessmentcenter und der Einstellungstest

Herzlichen Glückwunsch! Sofern Deine Bewerbung Deine möglichen Vorgesetzten in spe überzeugen konnte, erhältst Du die Möglichkeit, Dein Können in einem Einstellungstest bzw. im Rahmen eines Assessment-Centers unter Beweis zu stellen.

Die Inhalte und der Ablauf richten sich hier selbstverständlich auch im Wesentlichen nach dem Unternehmen, indem du deine Ausbildung starten möchtest. Dennoch gibt es zweifelsohne Tendenzen und Themenbereiche, mit denen Du Dich als Bewerber so gut wie immer auseinandersetzen musst.

Die meisten Banken setzen ein kurzes persönliches Gespräch vor den Testteil. Dieses dient dazu, die einzelnen Bewerber näher kennenzulernen und einen ersten Eindruck zu vermitteln. Bereite Dich am besten vor, indem Du Dir wichtige Stationen deines Lebenslaufes in Erinnerung rufst, deine Kompetenzen nochmals für dich erörterst und auch Fragen über das Unternehmen stellen kannst.

Die Fragen, mit denen Du im schriftlichen Teil konfrontiert wirst, beziehen sich -verständlicherweise- auf weitestgehend mathematische Inhalte. So wirst Du unter anderem in:

  • Prozentrechnung
  • Logischem Denken
  • Zinsrechnung

und in der Auswertung von Diagrammen geprüft. Natürlich hast Du für die Beantwortung der Fragen, die in vielen Fällen einem klassischen IQ-Test gleichen, nicht unbegrenzt Zeit. Die meisten Einstellungstests dauern ca. zwei Stunden.

Der „praktische“ Teil – das Assessment Center

Das Assessment Center setzt seinen Fokus verstärkt auf die Kommunikation der einzelnen Bewerber untereinander. Mögliche Themenbereiche, die hier in der Runde mit mehreren Teilnehmern abgedeckt und bewertet werden, sind beispielsweise Verkaufs- und Kundengespräche.

Hier erwartet niemand von Dir, dass Du über fundiertes Vorwissen verfügt. In der Regel hilft Dein intuitives Verhalten den Personalverantwortlichen jedoch, Dich gut einzuschätzen.

Geschafft? Herzlichen Glückwunsch!

Auf eine Stelle im Bereich des Bankwesens kommen in der Regel durchschnittlich 20 Bewerbungen. Umso erfreulicher also, wenn Du es hier geschafft hast, Dich gegen Deine Konkurrenz durchzusetzen. Doch was erwartet Dich eigentlich, nachdem du den langersehnten Ausbildungsvertrag unterzeichnet hast?

Die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau unterliegt dem dualen System. Das bedeutet, dass du einen Teil Deiner Ausbildung in der Berufsschule und den anderen im Betrieb selbst verbringst. Somit erhältst Du einen idealen Überblick über Deinen Job und kommst sowohl mit theoretischen als auch mit praktischen Inhalten in Kontakt. Ein großer Vorteil, den Du übrigens auch schon während Deiner Ausbildung genießen kannst, sind die Arbeitszeiten. In der Regel endet Dein Arbeitstag um 18 Uhr. Zudem wird Deine Ausbildung in diesem Sektor vergleichsweise gut bezahlt. Nur wenige Azubis verdienen mehr als ein angehender Bankkaufmann bzw. eine angehende Bankkauffrau.

Deine reguläre Ausbildungszeit beträgt im Bankwesen drei Jahre, ist jedoch auch abhängig von Deinem Schulabschluss. Das bedeutet, dass du Deine Ausbildungszeit gegebenenfalls, beispielsweise, wenn du Deine schulische Laufbahn mit Abitur beendet hast, auf bis zu zwei Jahre verkürzen kannst.

Was lernst Du in der Berufsschule?

Wie Du sicherlich bereits vermutet hast, befasst sich die Berufsschule eher mit den theoretischen Teilen Deiner Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau. Hier geht es unter anderem darum, die Inhalte mit Hinblick auf:

  • die allgemeine Kontoführung
  • Geldanlagen
  • Unternehmensleistungen

zu vermitteln. Auch das klassische Prozent- und Zinsrechnen aus der Schule spielt hier selbstverständlich immer wieder eine Rolle. Wenn Du übrigens wissen möchtest, wie andere Azubis ihre Ausbildung erlebt haben, kannst Du unter anderem bei Azubiyo.de einige Erfahrungsberichte lesen.

Deine Ausbildung im Betrieb

Die letztendlichen Inhalte der Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau richten sich natürlich immer auch nach Deinem Unternehmen. Die verschiedenen Ausbildungsbereiche bauen jedoch in jedem Falle aufeinander auf und sorgen dafür, dass Du am Ende Deiner Ausbildung für alle Eventualitäten Deines Berufes gerüstet bist. So gehören im ersten Jahr als Azubi vor allem der Kontakt mit dem Kunden, die Kontoführung, der Zahlungsverkehr und die Geld- und Vermögensanlage zu Deinen Arbeitsbereichen.

Viele „Probleme“ lösen sich hier jedoch auch vergleichsweise schnell durch den Kundenverkehr. Besonders als Azubi im Bankwesen gilt hier „learning by doing“. Du hast -gerade im ersten Ausbildungsjahr- immer die Möglichkeit, einem erfahrenen Kollegen über die Schulter zu schauen.

Im zweiten Jahr Deiner Ausbildung kommst Du verstärkt mit dem Bereich der Kredite und Darlehen in Kontakt. Immerhin sollst Du Deine Firmen- und Privatkunden auch in dieser Hinsicht einmal verlässlich und kompetent beraten können. Steuern spielen hier eine ebenso wichtige Rolle wie die jeweilige Kreditwürdigkeit Deiner Kunden.

Das dritte Jahr ist vor allem zur Wiederholung der Inhalte der ersten beiden Jahre gedacht. Falls Du also über einen höheren, guten Schulabschluss verfügst und auch während der Ausbildung mit Deinen Leistungen überzeugen konntest, stehen Deine Chancen auf eine eventuelle Verkürzung gut.

Die letzte Prüfung – alles wird gut

Sicherlich bist Du vor Deiner letzten Prüfung aufgeregt. Dennoch: der Test ist kein Hexenwerk! Vielmehr deckt er mit den Bereichen:

  • Bankwirtschaft
  • Wirtschaftskunde bzw. Sozialkunde
  • Rechnungswesen / Steuern
  • Kundenberatung und -kommunikation (mündlicher Part)

genau die Themen ab, die Du in den letzten Jahren behandelt hast. Eine besonders hohe Gewichtung liegt hier auf der Bankwirtschaft. Deine erzielten Punkte werden hier gleich doppelt gewertet.

Ausbildung vorbei, und nun?

Falls Du nach deiner bestandenen Ausbildung als Bankkaufmann bzw. als Bankkauffrau die Karriereleiter noch weiter erklimmen möchtest, muss nach der letzten Prüfung noch nicht Schluss sein. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern immer wieder Fortbildungen an, die es ihnen beispielsweise ermöglichen, Bankfachwirt zu werden.

Zudem hast Du auch die Möglichkeit, an Deine Ausbildung ein Wirtschaftsstudium anzuschließen. Viele Banken bieten Ihren Mitarbeitern in diesem Zusammenhang sogar Stipendien an. Auch nach der Ausbildung lohnt es sich daher immer, einen „Blick über den Tellerrand“ zu wagen und zu überprüfen, ob Du schon an Deinem beruflichen Höchstziel angekommen bist.

 

Bildquelle: Gyorgy Barna – 219075223 / Shutterstock.com

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