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Bewerbungsschreiben Muster

Bewerbung schreiben leicht gemacht

Von Beruf Aktienhändler

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Von Beruf Aktienhändler: Wie kann man sich bewerben und was sind die Optionen?

Es sind vor allem die jungen Leute, die sich von der Börse angezogen fühlen. Wer jedoch einen Job in einer Bank möchte, der wird feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Aufgrund der Tatsache, dass sich extrem viele Menschen bewerben, können sich die Banken die Rosinen aus dem Kuchen picken. Schlussendlich bewerben sich für einen Platz im Traineeprogramm rund 60 Kandidaten.

Aktienhandel

Quereinsteiger haben gute Chancen

Der Klassiker unter den ganzen Jobs an der Börse? Der Aktienhändler. Wer Aktienhändler werden will, muss aber nicht immer eine spezifische Ausbildung absolviert haben. Schlussendlich wird der Börsenhandel in kaufmännischen Ausbildungen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächern kaum berücksichtigt. Natürlich haben es Bewerber leichter, wenn sie sich für ein spezifisches Studium entschieden haben. Sie verstehen Unternehmensabschlüsse und Finanznachrichten deutlich besser als jene Kandidaten, die sich nur am Rande mit diesen Themen beschäftigt haben. Doch auch Quereinsteiger, die voller Motivation sind, können sich problemlos das notwendige Wissen aneignen.

Die Möglichkeiten sind also vielfältig. Mitunter kann man sich für ein Studium oder auch für die Ausbildung zum Bankkaufmann entscheiden. Wer den Titel Wertpapier- oder Börsenhändler führen möchte, muss bei der Deutschen Börse AG eine sogenannte Händlerprüfung ablegen. Wurde die Prüfung positiv absolviert, so darf der Aktienhändler an der Börse aktiv werden. Wer die Prüfung ablegen möchte, muss jedoch ein paar Voraussetzungen erfüllen – man muss einerseits Berufserfahrung gesammelt und andererseits eine theoretische Ausbildung absolviert haben. Im Zuge der Prüfung werden dann Fragen zum Börsenrecht, zum Xetra-Marktmodell, zur Preisbildung und Abwicklung und auch zu Terminmarktprodukten gestellt. Die Gebühren der Händlerprüfung liegen bei rund 200 Euro.

 

Zu Beginn wird ein Traineeprogramm absolviert

Fakt ist, dass Nichtakademiker sofort aussortiert werden. Wurde die erste Hürde übersprungen, so muss sich der Bewerber im Assessment-Center mit den anderen Kandidaten messen. Einerseits muss man erklären, warum man den Job haben möchte und andererseits auch über ein branchenspezifisches Wissen verfügen. Was ist ein CFD? Was sind Hebel? Wie funktionieren binäre Optionen? Doch nicht nur das Finanzwissen ist ausschlaggebend – Banken berücksichtigen auch die Charaktereigenschaften der Bewerber.

Dazu gehören etwa Seriosität, Verantwortungsbewusstsein und auch Integrität. Hat der Bewerber die Auswahlrunde geschafft, so wird er in ein monatelanges Traineeprogramm geschickt. Während dieser Zeit wird ein Bruttogehalt zwischen 50.000 Euro und 70.000 Euro bezahlt. Nach dem Traineeprogramm muss der Kandidat hoffen, dass er von der Bank übernommen wird.

Skyline

Es ist ein langer Weg

Wer an der Börse arbeiten will, der sollte sich zuerst für eine Ausbildung bei einem zuverlässigen und auch seriösen Partner entscheiden. Immer wieder werden im Internet spezifische Lehrgänge angeboten, doch diese sind oft recht teuer. Zudem besteht hier das Problem, dass in vielen Fällen nur sehr wenig Wissen vermittelt wird. Am Ende gibt es zudem auch keine Prüfung – der Kursteilnehmer erhält gerade einmal die Bestätigung, dass er den Lehrgang absolviert hat.

Diese Kursbestätigung wird jedoch von Seiten der Börse nicht akzeptiert. Der Zugang bleibt also – trotz teurem Lehrgang – verwehrt. Wer also Aktienhändler werden will, der sollte sich bewusst sein, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis er endlich am Ziel ist. Vor allem dürfen sich Anfänger nicht darauf verlassen, dass sie schon im ersten Jahr viel Geld verdienen. Jahresgehälter zwischen 30.000 Euro und 40.000 Euro sind keine Seltenheit. Wer also im ersten Jahr von Millionen träumt, der wird mit ziemlicher Sicherheit enttäuscht sein.

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